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Die letzte Etappe des PWV Esthal auf dem Neckarsteig
Die letzte Etappe des PWV Esthal auf dem Neckarsteig

Die letzte Etappe des PWV Esthal auf dem Neckarsteig

Der Neckarsteig von Heidelberg nach Bad Wimpfen 127 km Länge

Autor: Alfred Kuhn

Dieses Jahr waren noch 2 Tagesetappen des Neckarsteiges zu erwandern. Am 14.05.26 wurden wir mit 4 Pkw nach Lambrecht Bhf gefahren. Unser Reisegepäck wurde mit 2 Pkw zum Hotel Gebracht. Vielen Dank an die Fahrerinnen und Fahrer für ihren Einsatz. Nach mehr als 2 h kamen wir am Bhf Mosbach an.

Unser Gepäck wartete schon und die Koffer brachte man aufs Hotelzimmer im Goldener Hirsch. Es wurden 2 Wandergruppen gebildet die Genusswanderer mit 7 Pers. und die Neckarsteig Wanderer mit 14 Pers. Die Neckarsteig Gruppe startete 11 Uhr durch die Kleinstadt Perle Mosbach vorbei am Kiwwelschisserbrunnen hoch zum Hartwald Plato.Auf dem Weg hinunter ins Luttenbachtal und leicht ansteigend zum Mahnmal für die deportierten Jüdinnen und Juden Badens musste der Regenschirm aufgespannt werden. Unter einer Kleinen Überdachung drängte man sich zu der Mittagrast, im stehen,an einem Grillplatz. Der Regen lies erst nach als wir auf Höhe der Schleuse Neckarzimmern waren und die Burg Hornberg in greifbarer Nähe. Die Burg eine der besterhaltene Ruine am Neckar. Sie war Heimat des Götz von Berlichingen, der einmal sagte „ ER ABER SAGS IHM ER KANN MICH AM ARSCH LECKEN “. Von der Terrasse hatte man  einen weiten blick über das Neckartal und konnte schon die Spitze der Michaels Kapelle sehen die wir über einen Abstieg ins Neckartal, vorbei am Bahnhaltepunkt Haßmersheim und einen steilen Serpentinen Pfad erreichten. Die Wallfahrtskapelle Sankt Michael eine der ältesten Kapellen der ganzen Gegend, liegt inmitten von saftig grünen Wiesen, auf denen die Kühe und Jungvieh grasten. Hier lud Schäfer`s Ferienhof Michaelsberg mit Landrestaurant zu Kaffee und Kuchen ein. Danach waren es noch ca. 40 min bis zum Bhf. Gundelsheim , der Weg führte uns noch kurz am Schloss Horneck vorbei ,bevor wir nach Mosbach zurückfuhren.

Am Freitag 15.05. Fuhren beide Gruppen gemeinsam nach Bad Wimpfen. Für die Neckarsteig Wanderer die letzte Etappe des Neckarsteigs .Am Bhf. Standen wir vor dem Schild „ Neckarsteig Start / Ziel Bad Wimpfen „ Auf dem Weg durch die denkmalgeschützte Altstadt gingen wir durch das untere Stadttor das Schwibbogentor und auf der nach ihm genannte Gasse, kamen wir zum Roten Turm.

War damals Wehrturm und Rückzugsort. An der angrenzenden Burgmauer, über dem unteren Stadttor steht das Nürnberger Türmchen. Auf dem Weg zum Blauer Turm sahen wir eine Gruppe mit historischen Fahrräder und in der dazu gehörigen Kleidung. Hochrad, Dreirad ,Räder ohne Luftbereifung.. Am Wahrzeichen der Stadt „Blauer Turm 1170 als westlicher Bergfried errichtet, diente er als Hochwachturm. In Ihm befindet sich eine Türmerwohnung. Der 58 m hohe Turm ist heute ein Aussichtsturm. Auf dem Weg runter ins Neckartal lag noch die Evangelische Stadtkirche mit ihren schlanken Osttürmen aus dem 13. Jahrhundert. Innen auf der Empore steht eine historisch bedeutende Barockorgel des Orgelbauers Johann Adam Ehrlich von 1747/1748. Unten am Neckar teilte sich die Gruppe. Die Neckarsteiger wanderten etwas zügiger am Neckar entlang nach Heinsheim dort gingen wir den Ort hoch über eine lange Treppe, zur Bergkirche, immer mal wieder zurück schauend in das schöne Neckartal. Oben angekommen ging es durch eine Baustelle am Aussiedlerhof, wird gerade für eine Biogasanlage Rohre verlegt. Über weite Felder blickend kamen wir zu einem Jüdischen Friedhof. Auf einem Pfad durch den Schlosswald erreichten wir die Burg Guttenberg die Burg der Adler. Die spätmittelalterliche Burg Guttenberg ist eine der letzten unzerstörten Stauferburgen Deutschlands. Sie beherbergt eine Greifenwarte und ein Burgmuseum.

Hier trafen wir wieder auf die Genusswanderer und nach einer Brotzeit und einem Isotonischen Getränk vom Kiosk traten wir gemeinsam den weg zum Bhf Gundelsheim an. Den ereichten wir über das Schleusenbauwerk Gundelsheim und fuhren nach Mosbach.

Am Samstag 16.05.startete die Sportliche Gruppe von Bhf. Eberbach aus zum höchsten Berg des Odenwaldes. Im Holdergrund überquerten wir auf einer Holzbrücke den Holderbach auf der Hirschberg Seite führt der schöne Katzenbacher Pfad uns hoch zur Curt-Brand-Hütte. Unterwegs überquerten wir die Waldbrunner Straße als die Genusswanderer im Bus vorbeifuhren auf dem Weg zu ihrem Ausgangspunkt. Von der Carl-Brand-Hütte war es nicht mehr weit bis wir auf offenes Gelände kamen und der Katzenbuckel zu sehen war.im Ort Waldkatzenbach führte uns die Straße hoch zum Landhaus Katzenbuckel . Von unten sahen wir dort die Genusswanderer, die wie man später hörte im Biergarten ein Plätzchen fanden.

Uns führte der Weg daran vorbei zum Katzenbuckel See und zur alten Skiflugschanze, hoch zum Katzenbuckel Turm.Ein herrlicher Rundumblick belohnte jeden der hier hoch kam. Wenige Minuten entfernt machten wir, an der Freya Hütte mit der Freya Qelle der höchsgelegenen im Odenwald, Mittagsrast.Abwärts über einen kurzen schmierigen Pfad und Schotterwege kam die Ruine Eberbach die besichtigt wurde. Am Fahnenmast an dem sich der ganze Mast drehte, hatte man eine herrliche Aussicht ins Neckartal und auf Eberbach. Über einen Serpentinenpfad gelangten wir nach Eberbach, Der Zug brachte uns nach Mosbach, wo man auf dem Musikfest am Marktplatz noch was zu Hören bekam.

Am Sonntag 17.05. wurde das Gepäck in die Pkw eingeladen und vom Bhf. Mosbach fuhren alle nach Neckarburken. Die Tour machten beide Gruppen gemeinsam unter der Führung von Beate & Klemens.

Reisebericht über die Genusstouren am Neckar 2026

Autor: Beate Gulba

Die Anreise am ersten Tag erfolgte gemeinsam mit den Steigwanderern nach Mosbach. Nach der Zimmerverteilung in der Unterkunft „Goldener Hirsch“ fuhr die Gruppe „Genusswanderer“ zu siebt nach Binau. Weil der Burgweg leider gesperrt war führte der Weg längere Zeit durch den Ort bis wir unten am Neckar ankamen. Da es gerade eine Regenpause gab wurde sogleich die erste Bank direkt am Ufer für die erste Stärkung ausgewählt. Weiter ging es parallel zum Neckar durch pitschnasse Wiesen. Nach Querung der Bundesstrasse ging es hinauf auf eine Anhöhe mit Blick in das Neckartal. Der abwechslungsreiche Weg führte durch Frühlingswald, an alten Bäumen, bunt blühenden Wiesen und Feldern entlang. Nach einer weiteren Rast bei Sonnenschein auf einer Anhöhe mit herrlichem Weitblick ging es wieder runter nach Binau zum Bahnhof.

Am zweiten Tag fuhr die Gruppe gemeinsam mit den Steigwanderern nach Bad Wimpfen. Unter Führung von Alfred starteten wir zunächst mit einer Besichtigungstour durch die malerische Altstadt. Der erste Abschnitt wurde gemeinsam gewandert, bis wir an den Neckarwiesen ankamen.

Hier trennten sich die Gruppen. Zu neunt liefen wir in der Ebene bis wir in Heinsheim auf einen Rastplatz stießen. Der Weg führte uns hoch auf die Burg Guttenberg, zum Teil über rutschigen lehmigen Untergrund. Nach einer Stärkung auf der Burg kam die andere Gruppe dazu. Gemeinsam wanderten wir nach Gundelsheim runter zum Bahnhof und fuhren zurück nach Mosbach.

Am dritten Tag starteten wir zu acht mit der Bahn nach Eberbach und von dort weiter mit dem Bus nach Oberdielbach.

Unterwegs kreuzten wir winkend die andere Gruppe, die die Höhenmeter nicht so bequem wie wir bewältigten. Auch heute führte die Route uns durch blühende Wiesen, immer wieder Weitblicke und Frühlingswald. Bei strahlender Sonne wurde im neuen Biergarten am Katzenbuckel eine Rast mit leckerem Kaffee eingelegt. Oben auf dem Katzenbuckel erklommen einige den Aussichtsturm und erfreuten sich der Aussicht. Auf dem Weg zur Freyahütte kamen wir an einer Wiese mit ausgeschildertem Fernblick vorbei – u.a. bis zum Nordschwarzwald. Bei der Freyahütte trafen wir einen Teil der anderen Gruppe und machten Rast. Dann ging es weiter bis zur Burgruine Eberbach, die mit einer schönen Sitzgarnitur und tollem Ausblick für eine letzte Pause einlud. Jetzt ging es nur noch einen Serpentinenpfad hinunter in die Stadt zum Bahnhof. Mit dem Besuch des Musikfestes in Mosbach auf dem Marktplatz fand der Wandertag einen passenden Ausklang.

Der vierte Tag , an dem alle zusammen wanderten, begann mit einer Bahnfahrt nach Neckarburken. Unser Weg führte uns durch den Ort über saftige, bunte Wiesenwege mit weiten Aussichten in den Frühlingswald. Heute waren wir größtenteils auf dem Römerpfad „Jupiterweg“ unterwegs. So passierten wir zuerst die „Jupiterbank“, später ein Steindenkmal (mit  Stempelmöglichkeit) .Hier wurde eine kleine Rast eingelegt. Einige Wanderer liefen noch 500 m weiter bis zum „Wachtposten
Straßenäcker“ und genossen die tolle Weitsicht. Bergab führte uns der Weg an nachgebauten LimesPalisaden vorbei zielstrebig nach Mosbach hinein, wo es bis zur Abfahrt des Zuges noch genügend Zeit für ein Eis und Kaffee gab.